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Daniel Lindtmayer der Jüngere

Daniel Lindtmayer der Jüngere

Neben seiner Ausbildung zum Glasmaler absolvierte Daniel Lindtmayer zwischen 1566 und 1570 vermutlich bei Tobias oder Abel Stimmer in Schaffhausen eine Malerlehre. Nach kurzen Wanderjahren liess er sich in Schaffhausen nieder, war jedoch auch in Graubünden und in der Innerschweiz – u. a. bei Franz Fallenter – tätig. Von den Wandmalereien mit biblischen Szenen und Landschaften für das Haus «Zun drei Ständen» des Schaffhausers Stadtschreibers Hans Forrer sind nur Vorzeichnungen für Holzschnitte erhalten. Sein letzter datierter Riss stammt aus dem Jahre 1603. Sein heute bekanntes Œuvre umfasst ungefähr 350 Zeichnungen, darunter Entwürfe zu Fassaden- und Wandmalereien, Risse zu Scheiben und Holzschnitten, sowie vier Radierungen und ein paar Gemälde.

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Wismutkästchen der Anastsia Peyer Grosse Ansicht Ansicht minimieren
Unbekannt, 1620

Wismutkästchen der Anastsia Peyer

Holz, Rinde, Buche, bemalt, Objektmass: 15.5 x 34 x 24 cm

Provenienz

  • 1996 – heute: Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung, Schaffhausen
  • 1620 – vermutlich 1627: Anastasia Peyer (1604 – 1627)

Ausstellungen

  • 01.01.2009: Schaffhausen im Fluss - Dauerausstellung Geschichte, Rundgang 2, Neuzeit, Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

Literatur

  • Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (Hg.): Meisterwerke und Kleinode. Sammlung der Peyerschen Tobias Stimmer-Stiftung, Zürich: Scheidegger & Spiess, 2010 (Kataloge Schweizer Museen und Sammlungen 20), S. 139. 
  • Peyersche Familienlegate (Hg.): Geschichte der Familie Peyer mit den Wecken. Zusammenfassung und Ergänzung der Peyer-Chronik von 1932, Schaffhausen, Neuhausen: Kuhn, 1998, S. 109.
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