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Niklaus Bluntschli

Niklaus Bluntschli

Niklaus Bluntschli stammt aus einer Glasmalerfamilie. Als seine erste Arbeit gilt die Scheibe von 1511 des St. Galler Abts Diethelm Blarer. Für die Wirtsstube «Rotes Schwert», die seinem Vetter Jakob Bluntschli gehörte, gestaltete er im Jahre 1556 mehrere Glasscheiben. Da Niklaus Bluntschli als heimlicher Katholik galt, erhielt er nur selten Stadtzürcher Aufträge, war aber in katholischen Gegenden beliebt. 1566 wurde er Mitglied der Meisenzunft, 1568 Amtmann des Stifts Schänis. Die Arbeiten für den Kreuzgang des Klosters Tänikon, die als seine bedeutendsten gelten, sind heute verstreut. Noch am ursprünglichen Standort befinden sich seine Scheiben im Kloster Wettingen.

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Die Arbeiten im Weinberg Grosse Ansicht Ansicht minimieren
Hans Caspar Lang d.Ä. (1571–1645), 1595 Biographie

Hans Caspar Lang der Ältere

Der Maler und Glasmaler Hans Caspar Lang d.Ä. war der Sohn von Daniel Lang und gilt als vielseitigster Vertreter dieser Schaffhauser Künstlerfamilie. Seine Wanderjahre, die ihn nach Freiburg im Breisgau und nach Strassburg führten, dauerten von 1592– 1595. 1613 erhielt er einen Sitz im Grossen Rat und bekleidete in der Folge zahlreiche Ämter. Um 1606 illustrierte er die Chronik von Johann Jakob Rüeger und schuf Vorlagen für Caspar Merians «Topographia Helvetiae» (1642 erschienen). 1624−1625 entstanden seine Wandgemälde für den Grossratssaal des Rathauses zu Schaffhausen mit biblischen Themen sowie verschiedenen Allegorien. 1639–1640 schmückte er den Kreuzsaal des Klosters Allerheiligen mit hölzernen Deckenschildern.

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Die Arbeiten im Weinberg

Feder in Schwarz, Bildmass: 10 x 32.5 cm

Provenienz

  • 2008 – heute: Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung, Schaffhausen
  • 1997 – 2008: Hans Konrad Peyer-Waser, Schaffhausen
  • unbekannt – 1997: Bernhard Alexander Peyer-Biedermann (1910 – 1997), Schaffhausen

Ausstellungen

  • 15.05.2011 – 06.01.2012: Leben in der Zunft. 600 Jahre Schaffhauser Zunftverfassung 1411 - 2011, Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

Literatur

  • Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (Hg.): Meisterwerke und Kleinode. Sammlung der Peyerschen Tobias Stimmer-Stiftung, Zürich: Scheidegger & Spiess, 2010 (Kataloge Schweizer Museen und Sammlungen 20), S. 107.
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