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Lienhard Brun

Lienhard Brun

Mitglied der Lux- und Loyenbruderschaft. Brun war von 1514–1517 für die Bauhütte des Zürcher Grossmünsters tätig und erneuerte dessen Chorfenster. 1520 erwarb er das Bürgerrecht von Schaffhausen und trat der Zunft zum Rüden bei, die ihn 1533 in den Stadtrat wählte und 1537 ins Stadtgericht. 1529/1530 sind Auftragsarbeiten für das Kloster Allerheiligen bezeugt. Daniel Lindtmayer arbeitete als Geselle bei Lienhard Brun.

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Entwurf für die Bemalung des Hauses „Zun drei Ständen“ Grosse Ansicht Ansicht minimieren
Daniel Lindtmayer d.J. (1552–1603/1607) , 1587 Biographie

Daniel Lindtmayer der Jüngere

Neben seiner Ausbildung zum Glasmaler absolvierte Daniel Lindtmayer zwischen 1566 und 1570 vermutlich bei Tobias oder Abel Stimmer in Schaffhausen eine Malerlehre. Nach kurzen Wanderjahren liess er sich in Schaffhausen nieder, war jedoch auch in Graubünden und in der Innerschweiz – u. a. bei Franz Fallenter – tätig. Von den Wandmalereien mit biblischen Szenen und Landschaften für das Haus «Zun drei Ständen» des Schaffhausers Stadtschreibers Hans Forrer sind nur Vorzeichnungen für Holzschnitte erhalten. Sein letzter datierter Riss stammt aus dem Jahre 1603. Sein heute bekanntes Œuvre umfasst ungefähr 350 Zeichnungen, darunter Entwürfe zu Fassaden- und Wandmalereien, Risse zu Scheiben und Holzschnitten, sowie vier Radierungen und ein paar Gemälde.

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Entwurf für die Bemalung des Hauses „Zun drei Ständen“ (Herrenacker 10, "Peyerburg")

Feder in Schwarz, Papier, Rahmenmass: 56 x 47 x 1.7 cm

Provenienz

  • 2019 – heute: Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung, Schaffhausen
  • unbekannt – 2014: Alexander Bernhard Peyer (1923 – 2014), Schaffhausen

Literatur

  • Hasler, Rolf: Die Schaffhauser Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts, Bern: Peter Lang, 2010 (Corpus Vitrearum, Schweiz, Band 5). S. 126.
  • Thöne, Friedrich: Daniel Lindtmayer 1552 – 1606/07. Die Schaffhauser Künstlerfamilie Lindtmayer, Zürich: Berichthaus, 1975 (Oeuvrekataloge Schweizer Künstler 2). S. 189f., Abb. Nr. 196-197, Kat. 157.  
  • Frauenfelder, Reinhard: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schaffhausen : Band I, die Stadt Schaffhausen. - Basel: Birkhäuser, 1951. - XII, 484 S. - (Die Kunstdenkmäler der Schweiz; 26). - Nicht Aufgelistet, S. 360, Abb. 361. 
  • Frauenfelder, Reinhard: Geschichte der Familie Peyer mit den Wecken 1410-1932. Ein Beitrag zur Schaffhauser Kulturgeschichte, Zürich: Berichthaus, 1932. Abb. 89.
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