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Hans Martin Spleiss

Hans Martin Spleiss

Von 1604 bis 1610 erlernte Hans Martin Spleiss die Glaserei und Glasmalerei bei Andreas Schmucker. 1612 liess er sich als Meister in Schaffhausen nieder und war von 1621 bis 1624 und von 1650 bis an sein Lebensende Obmann des Handwerks.

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Bildnis Bürgermeister Alexander Peyer Grosse Ansicht Ansicht minimieren
Hans Asper (um 1499–1571), 1554 Biographie

Hans Asper

War wohl Schüler von Hans Leu dem Jüngeren und folgte ihm im Amt als Stadtmaler von Zürich. Nach dem Bildersturm lehnte er es ab, Darstellungen mit religiösen Themen zu malen, und lebte von öffentlichen Aufträgen und vom Porträtieren.

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Bildnis Bürgermeister Alexander Peyer

Öl und Tempera auf Lindenholz, Bildmass: 60 x 42.5 cm Rahmenmass: 76.3 x 58.7 x 5 cm

Die Stimmer-Stiftung erstand das repräsentative Porträt ihres berühmten Vorfahren bereits 1950. Der Bürgermeister hatte sich 1554 vom Zürcher Maler darstellen lassen. Auf dem Blatt in Peyers Hand hinterliess Asper seinem „lieben und gutten Fründ“ eine einzigartig persönliche Widmung.

Provenienz

  • vermutlich 1950 – heute: Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung, Schaffhausen
  • 1950: Stadt Schaffhausen
  • 1879 – 1950: Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg
  • 1845 – vermutlich 1864: Charles de Graimberg (1774–1864), Heidelberg
  • 1841: Georg Philipp Schmitt (1808–1873)

Ausstellungen

  • 10.05.2019 – 06.10.2019: Kunst aus Trümmern. Die Kulturspenden nach der Bombardierung Schaffhausens 1944, Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
  • 09.05.1981 – 28.06.1981: Zürcher Kunst nach der Reformation. Hans Asper und seine Zeit, Helmhaus, Zürich

Literatur

  • Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (Hg.): Meisterwerke und Kleinode. Sammlung der Peyerschen Tobias Stimmer-Stiftung, Zürich: Scheidegger & Spiess, 2010 (Kataloge Schweizer Museen und Sammlungen 20), S. 33f, 100. 
  • Museum zu Allerheiligen (Hg.): Kunstabteilung. Katalog der Gemälde und Skulpturen, Schaffhausen: Museum zu Allerheiligen, 1989 (Kataloge Schweizer Museen und Sammlungen 13), S. 62f, Nr. 21, S. 279. 
  • Lang, Paul / Rapp-Buri, Anna / Jezler, Peter: Die Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, 1985 (Kataloge Schweizer Museen und Sammlungen 10), S. 14f, Nr. 7.
  • Zürcher Kunst nach der Reformation. Hans Asper und seine Zeit, Zürich: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, 1981 (Katalog zur Ausstellung im Helmhaus Zürich 09.05 – 28.06.1981, S. 14, 68, Nr. 30. 
  • Guyan, Walter Ulrich / Stiefel, Otto: Schaffhauser Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen: P. Meili, 1969, S. 26.
  • Museumsverein Schaffhausen (Hg.): Jahresbericht 1951, Schaffhausen 1952, S. 60.
  • Museumsverein Schaffhausen (Hg.): Jahresbericht 1950, Schaffhausen 1951, S. 25.
  • Bendel, Max: Tobias Stimmer. Leben und Werke, Zürich, Berlin: Atlantis Verlag, 1940, S. 149. 
  • Frauenfelder, Reinhard: Geschichte der Familie Peyer mit den Wecken 1410-1932. Ein Beitrag zur Schaffhauser Kulturgeschichte, Zürich: Berichthaus, 1932, S. 65.
  • Hugelshofer, Walter: Ein unbekanntes Bildnis von Hans Asper, in: Neue Zürcher Zeitung, 18.03.1932.
  • Lohmeyer, Karl: Kurzer Führer durch das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg, Heidelberg: Hörning, 1921, S. 5.
  • Mays, Albert: Erklärendes Verzeichnis der städtischen Kunst- und Alterthümersammlung zur Geschichte Heidelbergs und der Pfalz im Friedrichsbau des Heidelberger Schlosses, Heidelberg: Koester, 1892, S. 33, Nr. 391.
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