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Richard Amsler

Richard Amsler

Erster Mal- und Zeichenunterricht bei Hans Sturzenegger; wandte sich erst nach einer gescheiterten Karriere als Chemiker der Kunst zu. Studierte 1899–1903 in Zürich und liess sich danach als freier Künstler in Schaffhausen nieder. Neben der hauptsächlich gepflegten Landschaftsmalerei schuf Amsler zahlreiche Porträts von bedeutenden Persönlichkeiten der Schweiz.

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Glascheibe Gebrüder Hans und Heinrich Peyer mit den Wecken mit Darstellung des Gleichnisses mit dem Blinden und dem Lahmen Grosse Ansicht Ansicht minimieren
Niklaus Bluntschli (vor 1525–1605), zugeschrieben, 1555 Biographie

Niklaus Bluntschli

Niklaus Bluntschli stammt aus einer Glasmalerfamilie. Als seine erste Arbeit gilt die Scheibe von 1511 des St. Galler Abts Diethelm Blarer. Für die Wirtsstube «Rotes Schwert», die seinem Vetter Jakob Bluntschli gehörte, gestaltete er im Jahre 1556 mehrere Glasscheiben. Da Niklaus Bluntschli als heimlicher Katholik galt, erhielt er nur selten Stadtzürcher Aufträge, war aber in katholischen Gegenden beliebt. 1566 wurde er Mitglied der Meisenzunft, 1568 Amtmann des Stifts Schänis. Die Arbeiten für den Kreuzgang des Klosters Tänikon, die als seine bedeutendsten gelten, sind heute verstreut. Noch am ursprünglichen Standort befinden sich seine Scheiben im Kloster Wettingen.

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Glascheibe Gebrüder Hans und Heinrich Peyer mit den Wecken mit Darstellung des Gleichnisses mit dem Blinden und dem Lahmen

Glas, bemalt, Bildmass: 32 x 22 cm im Licht Bildmass: 35.7 x 25.2 cm mit Holzrahmen

Provenienz

  • 2009 – heute: Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung, Schaffhausen
  • 1997 – 2009: Andreas Peyer-Henne, Schaffhausen
  • nach 1948 – 1997: Bernhard Alexander Peyer-Biedermann (1910 – 1997), Schaffhausen
  • 1555: Berg- oder Stadtkirche, Neunkirch

Literatur

  • Hasler, Rolf: Die Schaffhauser Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts, Bern: Peter Lang, 2010 (Corpus Vitrearum, Schweiz, Band 5), Nr. 120.
  • Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (Hg.): Meisterwerke und Kleinode. Sammlung der Peyerschen Tobias Stimmer-Stiftung, Zürich: Scheidegger & Spiess, 2010 (Kataloge Schweizer Museen und Sammlungen 20), S. 101. 
  • Thöne, Friedrich: Daniel Lindtmayer 1552 – 1606/07. Die Schaffhauser Künstlerfamilie Lindtmayer, Zürich: Berichthaus, 1975 (Oeuvrekataloge Schweizer Künstler 2), S. 147, Nr. 29.
  • Boesch, Paul: Die Schweizer Glasmalerei, Basel: Birkhäuser, 1955, S. 164-166, Abb. 95.
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