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Daniel Lindtmayer der Jüngere

Daniel Lindtmayer der Jüngere

Neben seiner Ausbildung zum Glasmaler absolvierte Daniel Lindtmayer zwischen 1566 und 1570 vermutlich bei Tobias oder Abel Stimmer in Schaffhausen eine Malerlehre. Nach kurzen Wanderjahren liess er sich in Schaffhausen nieder, war jedoch auch in Graubünden und in der Innerschweiz – u. a. bei Franz Fallenter – tätig. Von den Wandmalereien mit biblischen Szenen und Landschaften für das Haus «Zun drei Ständen» des Schaffhausers Stadtschreibers Hans Forrer sind nur Vorzeichnungen für Holzschnitte erhalten. Sein letzter datierter Riss stammt aus dem Jahre 1603. Sein heute bekanntes Œuvre umfasst ungefähr 350 Zeichnungen, darunter Entwürfe zu Fassaden- und Wandmalereien, Risse zu Scheiben und Holzschnitten, sowie vier Radierungen und ein paar Gemälde.

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Wappenscheibe Kaspar Keller mit der Parabel vom Stäbebrechen Grosse Ansicht Ansicht minimieren
Werner Kübler d.J. (1582–1621), 1607 Biographie

Werner Kübler der Jüngere

Sohn von Werner Kübler dem Älteren. Wurde nach dem Tod seiner Eltern von Daniel Lindtmayer aufgenommen, bei dem er 1596 eine Lehre antrat, die er 1598 bei Max Grimm abschloss. Ab 1605 Meister, 1611– 1617 und 1620 Mitglied des Grossen Rats. Seine Werke verraten die Kenntnis der Kunst von Christoph Murer.

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Wappenscheibe Kaspar Keller mit der Parabel vom Stäbebrechen

Glas, Blei, bemalt, gefasst, Bildmass: Im Licht 30.2 x 20.5 cm

Provenienz

  • 2007 – heute: Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung, Schaffhausen
  • 2005 – 2007: Galerie Barbara Giesicke, Badenweiler
  • 2005: Hôtel Drouot, Paris
  • 1998: Sotheby's Zürich

Ausstellungen

  • 01.01.2010: Schaffhausen im Fluss - Dauerausstellung Geschichte, Rundgang 1, Mittelalter, Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

Literatur

  • Hasler, Rolf: Die Schaffhauser Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts, Bern: Peter Lang, 2010 (Corpus Vitrearum, Schweiz, Band 5), Nr. 61.
  • Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (Hg.): Meisterwerke und Kleinode. Sammlung der Peyerschen Tobias Stimmer-Stiftung, Zürich: Scheidegger & Spiess, 2010 (Kataloge Schweizer Museen und Sammlungen 20), S. 105.
  • Drouot Richelieu / Rieunier & Associés, Paris: Auktionskatalog, 11.04.2005, Nr. 103.
  • Sotheby's, Zürich: Auktionskatalog, 16./17.06.1998, Nr. 90.
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